Gastkoch im Verde am 19. - 21. Juni

15. Juni 2009 von loup

Es erwartet euch ein 5 Gänge Menue…

Und hier noch eine “Kleiner” Biografischer einblick unseres Koches…

 

12 Jahre war ich alt gewesen als ich meiner Mutter erzählte das ich koch werden will. Ich spürte damals schon in mir das essen mehr ist als nur Ernährung.

Also habe ich hier, am  Chiemsee wo mein zuhause ist mit 15 meine Lehre als koch begonnen um sie nach drei Jahren zu beenden. Mit 18 war ich dann soweit meine Koffer zu packen und in die Welt hinaus zu gehen um zu schauen ob es noch mehr gibt außer Schnitzel und Schweinebraten, die heute immer noch zu meinen Lieblingsessen zählen.

So hat es mich durch die Hilfe eines Freundes in das Ahrtal verschlagen von wo ich weiter nach Köln kam um das erste Mal richtig in die Sternegastronomie reinzuschnupern.

Nun mit bereits 20 Jahren hat es mich nach Portugal verschlagen wo ich nach einem halben Jahr meinen Größten Mentor Siegfried Dannler kennen lernte. Bei ihm habe ich gelernt die kleinen Dinge zu schätzen wie frischen Schnittlauch und Basilikum. So stand bei ihm immer das Produkt im Vordergrund. Auch lernte er mir auf unnötiges zu verzichten um ein Produkt nicht zu verfälschen.

Noch immer in Portugal kam ich durch Herrn Dannler zu Dieter Koschina der wie er selbst auch Österreicher ist. Er ist in Österreich eine Art legende da er die Küche in Portugal vorantrieb und bis heute als einziger ist der mit 2 * im Michelin ausgezeichnet ist.

 

So nun war es wieder Zeit nach hause zu kommen. Als erstes hat es mich nach München verschlagen wo ich durch meine in Portugal geknüpften Kontakte die Mutter aller Köche kennen lernen durfte.

 Eckart Witzigmann jeder koch weis was das für ein Gefühl ist diesen Mann kennen lernen zu dürfen. es war ein  Traum diesen Mann einmal selbst kochen zu sehen. Wenn er einen Champignon mit den Fingerspitzen hält und ihn ansieht um sich inspirieren zu lassen, als ob der Champignion zu ihm spricht, was er denn werden will.

Ein Traum für jeden Koch wie mich.

Von München kam ich nach Salzburg um dort Eckart Witzigmanns Lieblings Sous Chef Jörg Wörther kennen zu lernen und bei ihm im Carpe diem zu kochen das war das erste mal wo ich lernte dinge neu zu interpretieren, und so aus klassischen Gerichten ein etwas neues zu machen.

Nach meiner in Salzburg verschlug es mich nach Lech am Aarlberg auf Wintersaison dort durften wir als kleine Brigade von 5 Leuten mit dem essen spielen so wie man es jedem Kind verbietet.

Nach Saisonende verschlug es mich wieder nach hause wo ich meinen Dienst bei Heinz Winkler antreten durfte. Um es war mir eine Ehre ein teil des Teams zu sein das zu den Top 50 Restaurants Europas zählt. Und ich werde auch nie vergessen wie wir jedes Salatblatt probieren ließen damit es ja perfekt ist. Jeder Küchenchef weiß was das manchmal für eine Belastung, besonders für den Magen, sein kann.

Als ich meinen Dienst beendet hatte wurde es für mich wieder Zeit die Koffer zu Packen und dem Kribbeln nachzugeben das wieder in mir erwachte, die Welt anzuschauen. So kam ich wider durch einen Freund den ich in Salzburg kennen lernte nach Wien wo ich bei Do&Co arbeitetet einen der renommiertesten Caterer Weltweit. Wir waren in der Abteilung F1 untergebracht was für mich ein Highligt war da ich nun durch meine Arbeit meine Bedürfnisse vom reisen befriedigen konnte. Da ich „leider“ feststellen musste das ich nicht für eine Massenproduktion geeignet bin. So kam ich an den Mondsee wo ich einen Küchenchef kennen lernte der bei Adrian Ferrain sein dienst leistete. So kam ich in den Genuss in die molekulare Welt des Kochens reinzuschnuppern.

Das wiederum mein Bedürfnis nach Qualität und nach was neuem befriedigte.

So nun ist es endlich an der Zeit mein Können unter Beweis zu stellen. Also komme ich nach Prien, wo ich am Chiemseeufer geboren wurde, um zum ersten Mal als Gastkoch zu fungieren.

Bei meinem Menü habe ich darauf geachtet ein leichtes zu kreieren und allen meinen Lieblingschefs einen gebührenden Platz zugeben. Das Verde ist für mich ein guter platz, da es für Einfachheit und Innovation steht, und Natürlich auch back to Basic.

Natürlich waren auch etliche andere Menschen Beteiligt die aus mir machten was ich heute bin, und die mir halfen Kontakte Herzustellen um einen Weg weiter zu gehen all denen möchte ich danken genau so wie dem Verde Team Für die Hilfe die sie mir geben dieses Projekt durchzuführen . Nun hoffe ich mit meinen Erfahrungen ihnen einen hoffentlich schönen und unvergesslichen Abend zu bereiten.

 

Mit dank Gastkoch im Verde

 

Florian Heigenhauser

es lebe das Geschmackslabor

Eine Antwort zu “Gastkoch im Verde am 19. - 21. Juni”

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